Grundlegendes zum Westernreiten

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Minimale Befehle, ein leiser Laut oder geringfügige Gewichtsverlagerungen
müssen genügen.
Die Pferde müssen so ausgebildet sein, dass sie auf kleinste Hilfen reagieren.
Es ist eine Reitweise am losen Zügel und mit einer oder beiden Händen.
Ab einem Alter der Pferde von fünf Jahren, ist die einhändige Zügelführung auf Turnieren vorgeschrieben.
Das Pferd bekommt die Kommandos durch fein aufeinander abgestimmte Hilfen,
bestehend aus Stimme, Zügel, Gewicht und Schenkel.
Bei der gewünschten Reaktion des Pferdes, wird es durch nicht weiteres Einwirken belohnt.

Weitere Ausbildungsziele sind Ruhe und Gelassenheit der Pferde, ohne abgestumpft zu sein. Grundsätzlich kann jedes Pferd zum Westernreitpferd ausgebildet werden, doch für bestimmte Turnierdisziplinen bedarf es Talent von Reiter und Pferd, sowie jahrelanges Training und viel Praxis.

 

Das Quaterhorse

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Das Quarter Horse bietet durch jahrelange Zucht und Selektion natürlich besonders gute Voraussetzungen z.B. für die Reining.
Aber, ob edle Araber oder bodenständiger Haflinger, eleganter Warmblüter oder niedliches Pony, jedem Pferd können die Grundlagen des Westernreitens, bei richtiger Ausbildung, beigebracht werden.

Die Historie

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Das Westernreiten hat seinen Ursprung im "Wilden Westen" Amerikas.
Über das Grasland der endlosen Prärien des amerikanischen Westens zogen Millionen von Bisons. Ende des 19. Jahrhunderts waren sie fast ausgerottet.
Rancher, die sich dort niedergelassen hatten, züchteten auf diesem Land Fleischrinder.
In den endlosen Steppen konnte diese Aufgabe nur mit Unterstützung der Pferde geleistet werden.
Das Pferd ermöglichte erst das Zurücklegen weiter Wege, die zur Versorgung, Betreuung und Kontrolle der Rinder notwendig wurden.
Bestimmte Charakteristika der Pferde ermöglichten und erleichterten den Cowboys die Erfüllung ihrer schwierigen Aufgaben.

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